Besenreiser

Besenreiser sind kleinste erweiterte venöse Blutgefäße an den Beinen, besonders häufig an den Oberschenkeln. Sie entwickeln sich anlagebedingt; Übergewicht, längeres Stehen im Beruf, Schwangerschaften und hormonelle Verhütungsmittel fördern möglicherweise ihre Entstehung. Sie sind ein rein kosmetisches Problem und müssen nicht entfernt werden. Viele Patienten leiden aber unter dem störenden Aussehen. Eine weitgehende Entfernung ist möglich. Bei sehr ausgedehntem Befall kann zumindest eine wesentliche kosmetische Besserung erreicht werden. Einen "Krankheitswert" im versicherungsrechtlichen Sinn haben Besenreiser nicht, deshalb kann und darf die Krankenkasse die Behandlungskosten nicht übernehmen.


Behandlung von Besenreisern

Die Behandlung erfolgt entweder durch Verödung. Dabei wird mit einer feinen Kanüle eine Verödungslösung in die Äderchen gespritzt und anschließend ein Druckverband angelegt. Diese Methode ist ganz besonders geeignet, um größere Besenreiser mit ihren kleinen Verzweigungen zu beseitigen. Gelegentliche Nebenwirkungen sind die Bildung kleiner Blutgerinnsel, die nach einem Einstich entfernt werden, oder auch Überpigmentierungen.
Bei der Behandlung mit dem Laser wird ein Lichtstrahl einer bestimmten Wellenlänge ohne Verletzung der Haut von den Äderchen aufgenommen und zerstört sie. Im Moment der Lasereinwirkung kann ein leichter Schmerz auftreten. Selten kommt es zu Pigmentveränderungen oder sehr feinen Narben.

Je nach Größe der betroffenen Flächen sind mehrere Sitzungen nötig, es sei denn, es liegt nur ein sehr geringer Befall vor.

Weil auf stärker gebräunter Haut kleine Äderchen für den Arzt schwerer zu erkennen sind, sollten Solarien und stärkere Sonnenbestrahlung einige Wochen vor Behandlungsbeginn gemieden werden. Ebenso für vier bis sechs Wochen nach Behandlungsende, damit es nicht zu einer Überpigmentierung der behandelten Stellen kommt.

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