Muttermale

Muttermale sind hautfarbene oder unterschiedlich stark pigmentierte fleckförmige oder erhabene Hautveränderungen, bestehend aus Ansammlungen von Nävuszellen. Sie können schon bei der Geburt vorhanden sein, häufig aber entstehen und vergrößern sie sich im Laufe des Lebens, insbesondere nach Sonnenbestrahlung oder Solarium.

Wenn Zweifel an der Gutartigkeit bestehen, muss das verdächtige Muttermal zu Lasten der Krankenkasse operativ entfernt und histologisch untersucht werden. Eindeutig vom Hautarzt als gutartig beurteilte Muttermale brauchen nicht entfernt zu werden, sie beeinträchtigen aber oft das Aussehen. Die Kosten für eine Beseitigung aus rein kosmetischen Gründen kann aus versicherungsrechtlichen Gründen nicht von der Krankenkasse übernommen werden.


Behandlung von Muttermalen

Muttermale können auf drei Arten entfernt werden. Bei der chirurgischen Methode wird nach örtlicher Betäubung (wie beim Zahnarzt) das Muttermal mit einer Stanze oder dem Skalpell entfernt, die Wunde mit Fäden oder Klebstoff geschlossen.
Bei der elektrochirurgie wird nach örtlicher Betäubung das Muttermal mit einer durch Hochfrequenzstrom erhitzten feinen Drahtschlinge abgetragen.
Bei der Behandlung mit dem Laser zerstört ein Lichtstrahl einer bestimmten Wellenlänge nach Umwandlung in Wärmeenergie das Muttermal. Im Moment der Lasereinwirkung kann ein leichter Schmerz auftreten.

Bei allen aufgeführten Behandlungsmethoden kommt es zur Bildung einer kleinen Narbe, selten zu Über- oder Unterpigmentierung.

Eine Sitzung reicht im Allgemeinen aus. Nach chirurgischer Entfernung werden bei einem weiteren Termin die Fäden gezogen. Bei zahlreichen Muttermalen kann die Behandlung auf mehrere Sitzungen verteilt werden.

Für vier bis sechs Wochen nach der Behandlung sollten Solarien oder stärkere Sonnenbestrahlungen gemieden werden, um eine Überpigmentierung der behandelten Stellen zu vermeiden.

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Dr. Gerecht bei Dr. med. K. Gerecht bei jameda

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