Sternchenangiome

Sternchenangiome sind kleine Blutgefäßneubildungen, deren Zentrum ein Gefäßknötchen ist, von dem sternförmig nach allen Seiten venöse Äderchen ausgehen. Warum sie entstehen, ist unbekannt, bei Schwangerschaft oder Leberkrankheiten können sie gehäuft auftreten.
Sie müssen nicht behandelt werden, beeinträchtigen aber vor allem an Gesicht, Dekolleté oder Händen das Aussehen. Eine Entfernung ist problemlos möglich. Einen "Krankheitswert" im versicherungsrechtlichen Sinn haben sie nicht, die Behandlungskosten werden deshalb nicht von der Krankenkasse übernommen.


Behandlung von Sternchenangiomen

Sternchenangiome können auf zwei Arten entfernt werden. Bei der Elektrokoagulation wird eine kleine Metallkugel auf die betroffene Stelle gesetzt und für den Bruchteil einer Sekunde mit Hochfrequenzstrom erhitzt. Dadurch wird ein "Verschweißen" der Äderchen bewirkt. Der Patient spürt dabei einen kurzen Schmerz, vergleichbar einem Nadelstich. Seltene Nebenwirkungen sind eine kaum sichtbare kleine Narbe oder eine Pigmentveränderung an der behandelten Stelle.
Bei der Behandlung mit dem Laser wird ein Lichtstrahl einer bestimmten Wellenlänge ohne Verletzung der Haut von den Äderchen aufgenommen und zerstört sie. Im Moment der Lasereinwirkung kann ein leichter Schmerz auftreten. Seiten kommt es zu Pigmentveränderungen oder sehr feinen Narben.

Im Allgemeinen reicht eine einzige Behandlung aus.

Für vier bis sechs Wochen nach der Behandlung sollte vor Solariumsbesuchen oder stärkerer Sonnenbestrahlung eine Abdeckung durch einen Sonnenblocker, Make-up oder Pflaster erfolgen, um eine Überpigmentierung der behandelten Stellen zu vermeiden.

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