Xanthelasmen

Xanthelasmen sind gelbliche Einlagerung von Fetten (Lipiden) am Oberlid, seltener am Unterlid. Sie können ein Hinweis auf erhöhte Blutfette sein, finden sich aber genauso bei Gesunden.
Die Xanthelasmen selbst müssen nicht entfernt werden, stören aber oft kosmetisch. Weil sie im versicherungsrechtlichen Sinn keinen "Krankheitswert" haben, werden die Kosten für ihre Behandlung nicht von der Krankenkasse übernommen. Die Kosten für eine eventuelle Untersuchung der Blutfette dagegen werden von der Krankenkasse getragen.


Behandlung von Xanthelasmen

In der Regel erfolgt zunächst eine örtliche Betäubung (wie beim Zahnarzt). Hierbei kann es gelegentlich zu einem kleinen Bluterguss ("blaues Auge') kommen, der jedoch von selbst wieder verschwindet.
Bei der chemochlrurgischen Behandlung wird die betroffene Stelle durch mit einem Stieltupfer aufgetragene Trichloressigsäure geätzt.
Bie der chirurgischen Behandlung werden die Fetteinlagerungen mit dem Skalpell entfernt, die Wunde mit Fäden geschlossen, die nach einigen Tagen gezogen werden.
Bei der Elektrochirorgie werden die Einlagerungen mit einer durch Hochfrequenzstrom erhitzten Drahtschlinge abgetragen.
Bei der Behandlung mit dem Lase beseitigt ein Lichtstrahl einer bestimmten Wellenlänge nach Umwandlung in Wärmeenergie die Einlagerungen.
Bei allen aufgeführten Behandlungsmethoden kommt es zu kleinen, kaum sichtbaren Narben.

Im Allgemeinen reicht eine Sitzung aus. Gelegentlich kommt es nach Jahren zu erneuter Xanthelasmabildung, die dann in gleicher Weise behandelt werden kann.

Für vier bis sechs Wochen sollten Solarien und stärkere Sonnenbestrahlung gemieden werden, um einer Überpigmentierung der behandelten Stellen vorzubeugen.

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