Hautkrebsfrüherkennung

In Deutschland haben bösartige Hauttumoren (z.B. Melanome, Basaliome, Plattenepithelkarzinome) in den letzten Jahrzehnten extrem zugenommen, beim Mann rascher als bei der Frau und bei den Neuerkrankungen rascher als bei den tumorbedingten Todesfällen. Die Risikofaktoren sind teilweise bekannt. Das UV-Licht (Sonne, Solarien) spielt etwa in der Hälfte der Fälle eine wesentliche Rolle.
Abgesehen vom klinischen Stadium ist die Dicke der Hauttumoren der wichtigste prognostische Faktor, woraus sich die Wichtigkeit einer frühen Diagnose ableitet.
Sekundäre Prävention heißt Früherkennung der Hauttumoren, ihrer Vorläufer oder ihrer Rezidive. Angestrebte Ziele sind Abnahme der Tumordicke zum Zeitpunkt der Diagnosestellung und Ersttherapie sowie Reduktion der Tumormortalität. Entsprechend bietet unsere Facharztpraxis ein gezieltes Screening von Risikogruppen an. Hier trägt die Dermatoskopie (Auflichtmikroskopie) wesentlich zur Verbesserung der Diagnostik bei, Vorläufer- und Frühformen von Hauttumoren zu erkennen, damit die Therapie in einem prognostisch günstigen Zeitpunkt durchgeführt werden kann. Für die Dauer der Tumornachsorge, die mindestens zehn Jahre umfassen sollte, erfolgen Untersuchungen, in denen die Tumorfreiheit festgestellt bzw. Tumorprogression frühzeitig erkannt werden. Hierzu wurde über Jahre ein Spezialistennetz für klinische Diagnose, histopathologische Diagnose und chirurgische Therapie aufgebaut, das mit Krankheitsverläufen bei Hauttumoren jeder Art vertraut und zudem über die neuen Entwicklungen in Diagnostik und Therapie der Hauttumore orientiert ist.
Ergänzt wird die sekundäre Prävention in unserer Facharztpraxis durch psychosoziale Betreuung, Überwachung einer adjuvanten Therapie und ggf. Sterbebegleitung. Motivierte Patienten werden zur zwischenzeitlichen Eigenuntersuchung angeleitet.

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Dr. Gerecht bei Dr. med. K. Gerecht bei jameda

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